Spekulatius-Gugelhupf

Am Sonntag in einer Woche ist es schon wieder so weit – der 1. Advent!
Nach und nach sieht man nun wieder Lichterketten, Kerzen, Sterne, Weihnachtsbäume – und auch Weihnachtsgebäck darf in den nächsten Wochen natürlich nicht fehlen.
Auch bei mir wird in den nächsten Tagen die Kiste mit der Weihnachtsdekoration herausgeholt und die Wohnung geschmückt.

Und damit ihr für den 1. Advent gerüstet seid, gibt es heute einen weihnachtlichen Spekulatius-Gugelhupf :)
Er bietet sich geradezu an für ein gemütliches adventliches Kaffee oder Tee trinken.
Oder auch als Beitrag für die nächste Weihnachtsfeier ist dieser Kuchen perfekt.

Spekulatius-Kekse und Zimt verleihen dem Kuchen einen feinen weihnachtlichen Geschmack – noch dazu schmeckt er schön schokoladig.

Wichtig ist, dass ihr die Gugelhupfform gut einfettet und mit Mehl ausstäubt, damit sich der Kuchen gut aus der Form stürzen lässt und heil bleibt :)

Spekulatius-Gugelhupf
Zutaten:
170 g Spekulatius-Kekse
250 g weiche Butter
200 g Zucker
4 Eier
1 TL Vanilleextrakt
300 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
250 ml Milch
40 g Kakaopulver
1/2 TL Zimt
100 g Schokoladentröpfchen

Puderzucker zum Bestreuen

Zubereitung:
1.) Den Backofen vorheizen auf 160°C Heißluft.
Eine Gugelhupfform gut einfetten und mit Mehl ausstäuben.

2.) Die Spekulatius-Kekse in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz zerbröseln.

3.) Die weiche Butter mit dem Zucker cremig rühren.
Die Eier hinzufügen und schaumig schlagen.
Vanilleextrakt, das mit Backpulver vermischte Mehl, Milch, Kakaopulver und Zimt dazugeben und zu einem glatten Teig verrühren.
Zum Schluss die Schokoladentröpfchen und die Spekulatius-Brösel unterrühren.

4.) Den Teig in die Gugelhupfform geben und im vorgeheizten Backofen für ca. 50 – 60 Minuten backen.
Die Stäbchenprobe machen um zu testen, ob der Kuchen fertig ist.
Zuerst in der Form ca. 10 Minuten abkühlen lassen.
Danach vorsichtig aus der Kuchenform stürzen und ganz auskühlen lassen.

5.) Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.

Liebe Grüße

Belinda

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Flammkuchen mit Feigen, Prosciutto di San Daniele & Grana Padano

Enthält Werbung* für Prosciutto di San Daniele* und Grana Padano*

Das mag ich ja besonders im Herbst – wenn es draußen stürmt und ungemütlich ist und man es sich drinnen gemütlich machen kann.
Zum perfekten Herbstabend fehlt dann nur noch eine kuschelige Decke, dicke Socken und leckerer Flammkuchen.
Herbstzeit ist eben Flammkuchenzeit!

Das tolle an Flammkuchen ist ja, dass er so schön wandelbar ist und man kann super mit dem Belag experimentieren. Für den Sommer habe ich zum Beispiel hier ein Rezept für eine Variante mit Rucola.
Noch dazu ist er wirklich schnell gemacht und den Teig kann man gut im Vorhinein vorbereiten.
Auch wenn sich Gäste ankündigen, kann man mit Flammkuchen meistens nichts falsch machen. Dazu noch ein Gläschen Wein und einem geselligen Herbstabend steht nichts mehr im Wege.

Dieses Mal habe ich für den Flammkuchen einen ganz besonderen Belag verwendet: Prosciutto di San Daniele & Grana Padano.
Schon als ich den Flammkuchen im Ofen hatte, breitete sich ein so leckerer Käseduft in der Küche aus!
Zusammen mit dem frischen Rohschinken und den süßen Feigen ist der Flammkuchen ein wirklich toller Herbstschmaus!

Hier sind einige Infos zu den italienischen Leckereien:

Prosciutto di San Daniele
Der Herstellungsprozess des luftgetrockneten Rohschinken beruht auf jahrhundertealter italienischer Tradition.
Die frischen Keulen von ausgewählten Schweinen entsprechen hohen Qualitätsanforderungen und werden streng kontrolliert.
Sehr interessant finde ich, dass die Keulen so viele Tage in Meersalz liegen, wie viele Kilos sie schwer sind.
Anschließend folgt ein Prozess von Ruhen, Waschen, Trocknen – und schließlich reift der Schinken in speziellen Reiferäumen mit optimalen Temperaturen, Luftfeuchtigkeit und Belüftung.
So entsteht ein wirklich zarter Rohschinken, der förmlich auf der Zunge zergeht!
Außerdem enthält er weder Zusatzstoffe noch Konservierungsmittel.

Grana Padano
Das Rezept für den italienischen Hartkäse wurde von Benediktinermöchen erfunden, um überschüssige Milch zu konservieren.
Seither wird Grana Padano auf diese Weise hergestellt. Dabei sind die Anforderungen auf Geschmack, Aroma und Beschaffenheit besonders wichtig, denn dafür ist der Käse weltweit bekannt.
Der Herstellungsprozess ist auch hier sehr interessant – er beruht auf Erfahrung und Tradition.
Grana Padano wird aus roher Kuhmilch hergestellt, die Kühe werden nur zwei Mal am Tag gemolken.
Diese Milch wird in Kupferkessel gefüllt und die Gerinnung wird eingeleitet.
Die Käsemasse liegt dann zwischen 16 und 25 Tagen in einer Salzlake.
Zum Reifen kommt der Käse in klimatisierte Lagerräume, dort reift er mindestens neun Monate. In dieser Zeit wird der Grana Padano immer wieder gepflegt, gesäubert und gewendet.
Danach wird jeder Laib von unabhängigen Experten mit traditionellem Werkzeug – einem schmalen Hammer und einer Nadel – abgeklopft, um die Güte von Aroma, Geschmack, Farbe und Struktur zu testen.
Wenn alle Gütemerkmale erfüllt sind, bekommt der Käse zum Schluss das Grana Padano Brandzeichen.
An diesem speziellen Brandzeichen-Muster am hinteren Teil der Rinde erkennt man dann schließlich auch, dass es sich um einen echten Grana Padano handelt.

Die Herstellung des Käse, sowie auch des Schinkens finde ich wirklich spannend!
Außerdem sind beide Produkte mit dem g.U.-Siegel (geschützte Ursprungsbezeichnung) der EU gekennzeichnet. Das heißt, dass sie aus einer streng definierten geografischen Region stammen und unverwechselbare Verarbeitungstechniken vorweisen.
Und wenn man weiß, wie viel Tradition, Qualität und Liebe in der Herstellung steckt, schmeckt das Ganze gleich doppelt so gut und man kann es besonders genießen :)

Was habt ihr am liebsten auf eurem Flammkuchen?
Und was mögt ihr besonders am Herbst?

Flammkuchen mit Feigen, Prosciutto di San Daniele & Grana Padano
Zutaten (für 1 Backblech oder 4 kleine Flammkuchen):
250 g Mehl
30 g Olivenöl
120 ml Wasser
1/2 TL Salz

200 g Schmand
Pfeffer
Rohschinken (z.B. Prosciutto di San Daniele)
1 Stück Grana Padano
Feigen

Zubereitung:
1.) Den Backofen vorheizen auf 190°C Umluft.

2.) Mehl, Olivenöl, Wasser und Salz zu einem Teig kneten.
Den Teig für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

3.) Den Teig dünn ausrollen, mit Schmand bestreichen und nach Geschmack Pfeffer darauf streuen.
Den Grana Padano in dünne Scheiben schneiden und auf dem Schmand verteilen.

4.) Den Flammkuchen im vorgeheizten Backofen für ca. 15 – 20 Minuten backen.
Diesen danach mit Rohschinken und Feigenscheiben belegen.
Etwas gehobelten Grana Padano darüber streuen.

Liebe Grüße

Belinda

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Marmorkuchen

Nach einer etwas längeren Blog-Pause melde ich mich nun endlich wieder zurück!
Wer mir auf Instagram folgt, hat auch schon den Grund der Pause mitbekommen:
Wir haben Verstärkung bekommen im Hause verzuckert – Anfang August kam unser kleiner Sohn auf die Welt :)
Seither blieb nicht immer so viel Zeit zum Backen und Bloggen…
Aber nun komme ich hoffentlich wieder häufiger zum Backen, neue Rezepte auszuprobieren und diese mit euch zu teilen!

Was ich seit der Geburt von unserem Sohn schon zwei mal gebacken habe, ist ein leckerer Klassiker: Marmorkuchen.
Ob morgens zum Frühstück, mittags zum Kaffee oder abends gemütlich auf dem Sofa – so ein Stück Marmorkuchen kann man doch immer vertragen, oder?
Und egal ob jung oder alt; Kindergeburtstag, Kaffeekränzchen oder Gartenparty – ich glaube ein Marmorkuchen kommt immer und bei jedem gut an.

Da der Teig ruckzuck zubereitet ist, konnte ich diesen schnell zusammenrühren – zwischen Stillen, Windeln wechseln und Haushalt machen ;)

Durch die Schokotröpfchen im Schokoladenteig ist dieser Teil des Kuchens besonders lecker und schokoladig.
Ich bin ja sowieso ein großer Schoko-Fan und esse immer den hellen Teil des Marmorkuchen-Stücks zuerst, um das Beste am Schluss übrig zu haben :)

Marmorkuchen
Zutaten:
300 g weiche Butter
5 Eier
280 g Zucker
1 TL Vanilleextrakt
1 Prise Salz
375 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
3 EL Milch

20 g Kakaopulver
100 g Schokotröpfchen
3 EL Milch

Puderzucker zum Bestreuen

Zubereitung:
1.) Den Backofen vorheizen auf 160°C Umluft.
Eine Backform mit Rohrboden einfetten.

2.) Die weiche Butter cremig rühren, Eier hinzufügen und schaumig schlagen.
Danach Zucker, Vanilleextrakt und Salz unterrühren.
Das mit Backpulver vermischte Mehl und 3 EL Milch dazugeben und zu einem glatten Teig verrühren.

3.) Die Hälfte des Teiges in die Backform geben.

4.) Zum restlichen Teig das Kakaopulver, Schokotröpfchen und 3 EL Milch geben und verrühren.
Diesen Schokoteig nun auf dem hellen Teig verteilen und mit einer Gabel spiralförmig durch beide Teigschichten ziehen, damit das Marmormuster entsteht.

5.) Im vorgeheizten Backofen für ca. 60 Minuten backen.
Den Kuchen zuerst in der Form für 10 Minuten abkühlen lassen, danach aus der Form nehmen und komplett auskühlen lassen.
Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.

Liebe Grüße

Belinda

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